Einige Gedanken über: Wodka Gorbatschow


Advertorial (dieser Artikel enthält Werbung)*

Ein Artikel über Wodka Gorbatschow? Ernsthaft? Wer sich nun wundert, einen solchen hier bei Galumbi – Drinks & More zu sehen, den kann ich zunächst einmal verstehen. Ich möchte aber bestätigen: Ja, das hier ist tatsächlich ein Artikel über Wodka Gorbatschow – und über einige Gedanken, die ich mir darüber gemacht habe. Warum aber tue ich das? Nunja, zum einen möchte ich auf die unterhalb des Artikels angegebene Erklärung zum Grund von veröffentlichten Advertorialartikeln hier bei Galumbi – Drinks & More verweisen, zum anderen aber eben auch auf einen ganz handfesten Grund: die beständige Nachfrage nach Wodka-Cocktails! Ich selbst habe in der Vergangenheit nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich kein großer Wodka-Fan bin – überhaupt wird jeder Leser meines Blogs wissen, dass Cocktailrezepte auf Wodka-Basis hier im Blog äußerst selten anzutreffen sind. Dennoch habe auch ich immer mal wieder Gäste, die nach einem Wodka-Cocktail verlangen. Über das Für und Wider von Drinks auf Basis der klaren Spirituose kann man sicherlich unterschiedlicher Auffassung sein, aber genauso sinnlos, wie es wäre, über den Geschmack anderer Leute zu streiten, ist es, eine bestehende Nachfrage zu leugnen oder diese einfach jovial zur Seite zu wischen.

Warum dann aber Wodka Gorbatschow? Der Grund ist klar benennbar: er bietet einfach ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis! Im Gegensatz zu manchem Discount-Wodka liegt Wodka Gorbatschow eher in der soliden Standardklasse. Natürlich kennt man auch beim Wodka kein wirkliches, oberes Ende – und über z.T. wahnwitzige Filtrierungsmethoden und abenteuerliches Marketinggeschwurbel habe ich mich hier in der Vergangenheit schon mehr als einmal augenzwinkernd geäußert. Solche Vorwürfe kann ich einem Wodka Gorbatschow aber in der Tat nicht machen. Wodka Gorbatschow wird seit dem Jahr 1921 als Marke hergestellt. Der St. Petersburger Wodkabrennmeister Leo Leontowitsch Gorbatschow floh mit seiner Familie in Folge der Oktoberrevolution nach Deutschland und beantragte dort einen Handelserlaubnisschein für sein aus Russland mitgebrachtes Wodkarezept, so erzählt es die Markengeschichte. (Der Wodka ist also nicht nach Michail Sergejewitsch Gorbatschow, dem später berühmt gewordenen Generalsekretär der Kommunistischen Partei in der Sowjetunion, benannt, wie immer mal wieder behauptet wird.)

Die Zubereitungsweise hat sich seitdem jedoch verändert, denn während man bis 2007 zweimalig über Holzkohle filtrierte, wurde danach auf eine dreifache Kältefiltration umgeschwenkt. Seit 2015 wird nun sogar vierfach kältefiltriert. Abgefüllt wird in der Standardvariante mit 37,5% vol. (was relativ wenig ist).

Doch stellt sich hier nicht v.a. die Qualitätsfrage?

Fraglos würde ich hier ziemlich unglaubwürdigen Quark erzählen, wenn ich jetzt plötzlich Wodka Gorbatschow als den Inbegriff des High-End-Sipping-Wodkas inszenierte. Doch das will ich ja eben auch gar nicht. Vielmehr will ich v.a. zeigen, dass man mit Wodka Gorbatschow problemlos gute Cocktails hinbekommt, um z.B. der eigenen Silvesterparty einen gelungenen Anstrich zu geben und den eigenen Gästen Drinks jenseits von Sekt und Wodka-O zu bieten.

Dazu habe ich eigens mit Freunden Blind Tastings zu zwei verschiedenen Wodka-Drinks durchgeführt. Die Frage war dabei schlicht umrissen: schmeckt Ihr einen Unterschied und wenn ja, welche Variante schmeckt Euch am besten? Durchgeführt wurde das Blind Tasting mit 4 verschiedenen Wodkas. Zwei Wodkas aus einem deutlich höheren Preissegment (die ich namentlich nicht nennen möchte, um hier nicht unnötig Porzellan zu zerschlagen), Wodka Gorbatschow und einem Discounter-Wodka für 4,99 €. Zubereitet wurden je vier Moscow Mules und vier Cosmopolitans. Da es mir wirklich um die reine Qualität der Wodkas ging, habe ich für den Cosmopolitan keinen Citrus-flavoured Wodka verwendet, sondern jeweils vier breite Zitronenzesten mit in den Shaker gegeben.

Das Ergebnis war schlicht dieses: während der Discounter-Wodka v.a. durch einen negativen Alkoholeinschlag auffiel, war zwischen den anderen drei Wodkas kein signifikanter Unterschied erkennbar. Fünf Personen, die alle mehr oder weniger gute Erfahrungen im Verkosten von Spirituosen aufweisen, waren nicht in der Lage, mit bestimmter Sicherheit zu sagen, welcher Wodka nun welcher war. Für meine Freunde und mich ein klarer Punktsieg für Wodka Gorbatschow. Warum sollte ich mich gegen einen Wodka Gorbatschow entscheiden, wenn ich für den mehr als vierfachen Preis keinen sichtlichen Mehrwert erhalte? Oder anders gesagt: Wenn ich gute Wodka-Cocktails mixen will, dann ist ein Wodka Gorbatschow eben eine völlig legitime und solide Wahl!

Und damit wäre ich auch beim eigentlichen Thema des Artikels angekommen: Was serviere ich denn nun Gästen, die nach einem Wodka-Cocktail verlangen? Vielleicht gar auf einer Silvesterparty, wo es etwas feierlich zugehen darf oder wenn man eben auch mal etwas Besonderes möchte. Klar, Klassiker wie ein Wodka Martini oder ein Moscow Mule gehen eigentlich immer, aber diese sind ja nun auch hinlänglich bekannt und ich will sie deshalb auch nicht nochmals vorstellen. Aufgrund des geschmacklichen Charakters eines Wodkas kann man natürlich auch sehr einfache Longdrinks damit erstellen. Also warum nicht zu fortgeschrittener Stunde statt eines Wodka-O einmal Wodka Gorbatschow mit Cold Brew und einem Schuss Kaffelikör auf Eis in einem Longdrinkglas servieren?

Wer aber gerne zum Shaker greifen möchte, um etwas Ausgefalleneres zu kreieren, für den habe ich folgende Rezeptidee – und trotz der blassroten Farbe des Cocktails richtet sich dieser vor allem an Leute, die durchaus auch einen etwas kräftigeren Einschlag vertragen können. Als besondere Geheimzutat schüttelt man hier einen kleinen Zweig Rosmarin mit – das macht den Drink noch etwas „erwachsener“ und schlicht besser. Im Wesentlichen handelt es sich bei diesem Drink aber um einen Cocktail aus der Kategorie der Sours. In Anspielung an die Farbe habe ich den Drink schlicht „Intravenous“ genannt (auch wenn er natürlich nicht auf diese Art konsumiert werden sollte 😉). Wer übrigens lieber einen etwas „verlängerten“ Drink genießen will, kann aus diesem Rezept auch problemlos einen Intravenous Fizz machen, indem der Drink einfach mit 2-3 cl Sodawasser aufgegossen wird. Für eine Silversterparty mit Stil sicherlich eine gelungene Sache!

Rezept “Intravenous“:

5 cl Wodka Gorbatschow
1 cl Triple Sec
2,5 cl Limettensaft
3 cl Sauerkirschnektar
2 Barlöffel Kräuterlikör (z.B. Kuemmerling)
1 Dash Angostura Bitters
1 kleiner Zweig Rosmarin

2-3 cl Sodawasser (optional)

Zubereitung: Alle Zutaten (bis auf das Sodawasser) in einen Shaker geben und den Rosmarinzweig mit einem Barstößel kurz etwas andrücken. Schließlich Eiswürfel zugeben und kräftig schütteln. Schließlich doppelt (also durch ein Feinsieb) ins vorgekühlte Glas abseihen.

Glas: Tumbler

Garnitur: eingelegte Kirschen und ein Rosmarinzweig (für einen besonderen Effekt und einen würzigen Duft, diesen vor dem Servieren anzünden)

Bezugsquellen: Wodka Gorbatschow ist sehr gut im Einzelhandel erhältlich, aber natürlich auch online.

*Der Betrieb von Galumbi – Drinks & More verursacht natürlich abseits der redaktionellen Arbeit auch Kosten, weshalb gelegentlich auch bezahlte Werbung hier zu finden ist. Dennoch spiegelt die Rezension des Produktes in diesem Artikel meine Meinung wider und wurde nicht extern vorgegeben. Eine solche Kooperation kommt zudem nur dann in Frage, wenn ich den Inhalt des Artikels mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Dieser Artikel ist ein Werbeartikel, der sich aus einer Zusammenarbeit mit der EuroKommunikation GmbH und Henkell Freixenet ergeben hat. Das Besprechungsexemplar wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

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