Barbed Wire

Barbed Wire

Der Barbed Wire ist ein Cocktail mit einer auf den ersten Blick recht abenteuerlichen Zutatenliste. Aufmerksam wurde ich auf den Drink beim Durchstöbern einiger Rezeptseiten im Internet, wobei ich sofort zahlreiche Varianten des Drinks aufgefunden habe. Da ich ein Rezept mit Pernod suchte, habe ich mich entschlossen, diesen Drink einmal nachzumixen.

Es gibt Varianten mit Kirschlikör, Varianten mit Himbeerlikör und Varianten mit und ohne Triple Sec. Im Wesentlichen werden aber Vodka, Wermut und ein roter Fruchtlikör sowie eine Anisspirituose miteinander kombiniert. Geschmacksrichtungen, die, wie oben bereits angedeutet, irgendwie sperrig zueinander wirken.

Nach einigem Herumexperimentieren habe ich mich für folgende Variante entschieden, die ein interessantes Gesamtbild von fruchtiger Süße mit würzigem Aniseinschlag und subtiler Vanille erzeugt. Unkonventionell, aber gut!

Rezept:

4 cl Wodka
1 cl Pernod Anisée
2 cl Chambord
1,5 cl Lillet rouge

Zubereitung: Alle Zutaten mit Eis im Shaker kombinieren und kräftig für ca. 20 Sekunden schütteln. Doppelt in das vorgekühlte Glas abseihen.

Glass: Martini

Garnitur: keine

One thought on “Barbed Wire

  1. Sean Connery, der wohl berühmteste Geheimagent seiner Majestät, schrieb in dem Film „Dr. No“ wohl Cocktail-Filmgeschichte. Er bestellte sich einen Martini Cocktail. Soweit so gut. Aber James verlangte einen Wodka-Martini. Und diesen geschüttelt und nicht gerührt. Zur damaligen Zeit ein offener Affront gegen das Cocktail-Establishment. Damit hat James Bond, sei es gewollt oder zufällig, Maßstäbe gesetzt und dem Wodka eine ungeahnte Popularität verschafft.

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