Chocolate Monkey

Chocolate Monkey

Affen gelten – Vorsicht: Klischeealarm – als notorische Bananenliebhaber. Eine Leidenschaft, die ich in ihrer legendären Tragweite so definitiv nicht teilen kann. Zwar mag ich Bananen, aber nicht im Übermaß und als auserkorene Passion aus der Bandbreite des internationalen Obstkorbs würde ich sie auch nicht bezeichnen. Trotzdem komme ich nicht umhin, der Banane ein absolut passendes Portfolio für einen Job im Reich der Schokolade zuzugestehen. Schokolade und Banane passt einfach fast immer.

Der Chocolate Monkey setzt – der Name lässt es bereits erahnen – voll auf diese Liaison. Er ist definitiv nicht mein Lieblingsdrink und besonders oft gelüstet es mir auch nicht nach ihm, aber ich zähle auch zur Minderheit der Resistenten gegenüber schokoladigen Verlockungen. Auch hier muss ich einschränken: Ich mag Schokolade grundsätzlich schon, aber ich drehe weder bei ihrem Anblick durch, wie viele – vor allem weibliche (nochmal Klischeealarm) – Personen aus meinem erweiterten Umfeld, noch gelüstet es mich besonders oft danach.

Warum also einen Drink vorstellen, der einerseits auf Banane und andererseits auf Schokolade setzt? Ganz einfach: weil er wirklich sehr schlicht und schnell gemacht ist und zudem stimmig in der richtigen Situation mit seinen charakterspezifischen Attributen eine gute Figur abgibt. Außerdem sind vielleicht einige unter Euch, die bei Schokolade (und vielleicht sogar bei Bananen) wesentlich enthusiastischer werden und eine Alternative zum  obskuren Nutellaglas am Abend suchen. 😉

Rezept:

4,5 cl Wodka
1,5 cl Creme de Cacao (dunkel)
1,5 cl Creme de Banane (oder ein anderer, guter Bananenlikör)
3 Dashes Chocolate Bitters (z.B. The Bitter Truth)
1 Zitronenzeste

Zubereitung: Zunächst den Rand des vorgekühlten Glases etwas befeuchten und kopfüber auf einem Tellerchen mit herbem Kakaopulver hin und her drehen, so dass ein Kakaorand entsteht. Anschließend die oben genannten Zutaten in einem Shaker kombinieren und mit Eis auffüllen. 15 Sekunden lang kräftig schütteln und vorsichtig in das Glas abseihen, ohne den Kakaorand zu beschädigen. Wer einen gewissen Kontrapunkt setzen möchte und dem Drink noch ein wenig Tiefe verleihen will, kann etwas Zitronenöl einer Zitronenzeste auf die Oberfläche sprühen (die Zeste anschließend nicht mit in den Drink geben).

Glas: Martiniglas

Garnitur: Kakaorand

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