About

Zu Galumbi.de

Was ist Galumbi.de?

Galumbi.de ist ein Blog mit den Schwerpunktthemen Mixed Drinks bzw. Cocktails und Hobby-Bartending, aber auch Craft Beer, Bars und Spirituosen. Der Blog wird explizit nicht von einem professionellen Bartender oder Koch betrieben (unten erfährt man mehr über mich). Vielmehr präsentiert, kommentiert und diskutiert der Bloginhaber (also ich :)) hier in regelmäßigen Abständen Rezepte, neue Produkte und allgemeine Erlebnisse rund um die genannten Themen. Dabei steht es jedem frei, sich im Sinne eines regen Austauschs über die Kommentarfunktion und eigene Anregungen einzubringen.

Warum bloggen?

Eine berechtigte Frage. Lange Zeit habe ich im Privatbereich gemixte Drinks (und ab und an auch gekochte Menüs) ausprobiert, photographiert, mit Freunden diskutiert usw. Das Thema interessiert mich einfach schon viele Jahre lang und so sammelte sich im Laufe der Zeit eine ganze Menge an Erfahrungen, Ideen und natürlich auch Fotos an. Da ich immer neugierig auf neue Sachen bin, verfolge ich im Rahmen eines nicht professionell betriebenen Hobbys aktuelle Neuerscheinungen in der Getränke- und Barbranche, höre mich immer wieder im nahen und erweiterten Bekanntenkreis nach neuen Empfehlungen, neuen Rezeptideen und dergleichen um und sammle so eine Menge an unterschiedlichen Impressionen. Vieles davon möchte ich gerne teilen und auch im Sinne konstruktiven Feedbacks und weiterer Anregungen präsentieren.

Warum „Galumbi“?

Galumbi ist der Name des Blogmaskottchens. Ich hatte schon immer etwas für Äffchen übrig, vor allem, wenn sie Cocktails kredenzen. 🙂 Zudem hielten einige Freunde und ich „Galumbi“ vor Jahren für einen Gruß und Trinkspruch der Hethiter. Inzwischen wissen wir allerdings, dass das vollständiger Unsinn ist. Eine schräge Geschichte, die ich hier nicht unbedingt erzählen muss. 😉

Zu meiner Person

About 3

Ich bin ein 35-jähriger (2017) Blogger aus dem Ruhrgebiet. Leider ist diese Region für die thematischen Schwerpunkte des Blogs kein wirkliches Schlaraffenland. Zwar gibt es im Ruhrgebiet eine ganze Menge Restaurants und Trinklokalitäten und eine multikulturelle Bevölkerungsstruktur führt zu einer großen Palette an interessanten und innovativen Einflüssen, aber im Vergleich zu den großen Städten des Landes (Berlin, Hamburg, München, aber auch Städten wie Köln, Düsseldorf etc.) oder Metropolen der restlichen Welt sorgt die hiesige Einkommens- und Sozialstruktur leider bislang nicht so wirklich für sowas wie eine breite Nachfrage nach stilvoller, gehobener Barkultur. Cocktailbar heißt hier meist bestenfalls „mittelprächtige Tikibar“ und die meisten Leute denken an Sex on the Beach, Swimming Pools und andere Saftbomben. Wenn man hier einen Gin and Tonic bestellt, ist die Chance groß, dass man aufgrund der „merkwürdigen Bestellung“ einen Gin und daneben ein Tonic Water erhält. In diesem Sinne bin ich auch alles andere als ein großer Experte und Szenegänger, der ständig auf dem Laufenden über die neuesten Tageskarten der angesagtesten Cocktailläden im Land ist. Bevor ich jetzt aber mit einer vernichtenden Pauschalkritik der Region völlig Unrecht tue, sei schon noch erwähnt, dass gerade in den letzten Jahren vermehrt sehr nette, meist kleinere Läden mit überwiegend studentisch angehauchtem Hipsterpublikum aus dem Boden sprießen. Dort sind die Cocktailkarten zwar meist alles andere als umfassend, dafür bekommt man dort einige Drinks – oftmals Highballs, wie z.B. einen Moscow Mule – in recht solider und manchmal sogar raffinierter Art und Weise dargeboten. Trotzdem hat vermutlich jeder Hamburger Szenegänger ein ungemein größeres Repertoire an Barbesuchsexpertise. Meine diesbezüglichen Erfahrungen beschränken sich vielmehr auf Urlaube und Reisen im Ausland und Kurztrips innerhalb der Republik. Ein Vorteil am Ruhrgebiet ist allerdings, dass man mehr oder weniger gezwungen ist, sich zu hause vertiefend mit der Materie zu befassen und so recht schnell eine gewisse Sammlung an Zutaten und Zubehör benötigt. Das spart im Verhältnis natürlich auch eine Menge Geld, wenn auch das atmosphärische Drumherum im eigenen Wohnzimmer auf Dauer sicher nicht konkurrenzfähig ist.

Neben den im Blog benannten Themen interessiere ich mich zudem für Geschichte, Kulturen, Reisen, Zwischenmenschliches und Turn-based-Strategy Games. Ich habe in Bochum Philosophie, Sozialwissenschaften sowie Sozialpsychologie und -anthropologie studiert und mit einem Master abgeschlossen, daher ergeben sich entsprechend natürlich auch in diesen Bereichen einige Interessenfelder.

About 2

Wieso eigentlich Kochen, Cocktails mixen und das dann auch noch photographieren? 

Zum Kochen gelangte ich noch zu Oberstufenzeiten im Haus meiner Eltern. Dadurch, dass ich häufig einen etwas anderen Schlaf- und somit auch Essensrhythmus als meine Eltern hatte, war ich oft gezwungen, mir abends noch eine Kleinigkeit in der Küche zuzubereiten. So baute sich das Ganze mehr und mehr aus und bereits während der Studienzeit habe ich regelmäßig versucht, über mannigfaltige studentische Hackfleischpfannenvariationen hinaus zu kommen. Mit dem ersten Gehalt ließ sich dann irgendwann natürlich dieses Hobby entsprechend ausweiten, auch wenn ich definitiv niemand bin, der Unmengen für meines Erachtens unnötige Nobelprodukte ausgibt. (In einer Dokumentation habe ich mal gehört, dass die Deutschen durchschnittlich ca. 10% ihres monatlichen Einkommens für Lebensmittel ausgeben, Japaner im Vergleich 25% – ich liege wohl irgendwo dazwischen.)

Das Thema „Mixed Drinks“ (ich benutze diese Bezeichnung der Einfachheit halber, weil sie eine gute Bandbreitenbezeichnung ist; angelehnt an Hugo R. Ensslins Rezeptesammlung von 1917) habe ich erst etwas später kennen und schätzen gelernt. Im Grunde fing alles mit einem Video auf Spiegel-Online an, welches in der Rubrik „Einfach Stil“ mit Werner Theurich erschien und in welchem Herr Theurich zum Thema Cocktails vor sich hin schwadronierte. Dabei besuchte er die zu diesem Zeitpunkt meines Wissens nach gerade erst eröffnete Bar Le Lion in Hamburg und trank einen klassischen Martini. Irgendwie gefiel mir das Ganze (muss wohl an meiner Schwäche für stilvoll dargebotenes Essen und Trinken liegen) und da Hamburg dann doch erst mal etwas weit war, besorgte ich mir nach einer ausgiebigen Onlinerecherche ein paar Zutaten. So kam ich zunächst aufs Thema „Gin“ und legte mir in der Folgezeit ein paar Sorten zu. Kurz darauf kam ich parallel mit dem Thema Single Malt Whisky in Berührung. Seit mir das Ganze als 19-jähriger mal in Form eines billigen Glen Grants ohne Altersangabe zum „Saufen“ kredenzt wurde, hatte ich in der Zwischenzeit nur noch leidige Erinnerungen an das Thema und hielt mich eigentlich für jemanden, der Whisky nicht sonderlich mag. Doch als ein Freund mir einen Islay-Whisky anbot (ich meine es war ein 12-jähriger Caol Ila) war ich begeistert. So wuchs denn auch meine eigene Flaschensammlung und inzwischen genieße ich hin und wieder auch einen guten Single Malt (die allerdings meist pur und nicht wie von Puristen verpönt in einem Cocktail). Auch gute Rums sind eine feine Sache und sowieso gibt es eine ganze Menge an Alkoholika, die wirklich edle Produkte darstellen. Als ich dann in Hamburg das erste Mal im Le Lion war und inzwischen u.a. auch in London, New York, Tokyo und Hong Kong renommierte Bars besuchen konnte, war ich endgültig angefixt.

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Schlussendlich kam dann noch der Erwerb einer Kamera hinzu, mit der endlich mein lang gehegter Traum in Erfüllung ging, die z.T. in mühseliger Arbeit zubereiteten Ergebnisse festzuhalten. Auch hier muss ich warnen: Ebenso wenig wie ich ein professioneller Bartender oder Koch bin, bin ich auch kein professioneller Photograph. Zwar habe ich mich ein wenig in die Möglichkeiten meiner Kamera „reingefuchst“ (für Interessierte: Eine Canon EOS 600d), aber ich will mir nicht anmaßen, an die Ergebnisse professioneller Foodphotographen heranzukommen. Ich bin meist recht zufrieden mit den Bildern und das reicht mir vollauf – obwohl ich natürlich versuche, dazuzulernen und das Niveau zu steigern. Hier bin ich für Tipps und Anregungen natürlich auch sehr dankbar!

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Trinke ich täglich Cocktails? 

Ein ganz klares: Nein! Es handelt sich zwar um eine scheinbar echt beliebte Frage, die sich irgendwo natürlich auch bei einem Blog aufdrängt, der von einer Einzelperson betrieben wird, die ständig alkoholische Getränke beschreibt und ablichtet. Aber hier kann ich Entwarnung geben. Ich interessiere mich nun seit vielen Jahren verstärkt für die Thematik und innerhalb dieses Zeitraums habe ich eine Menge probiert. Viele Fotos, die hier im Blog erscheinen, stammen aus diesem Zeitraum und liegen z.T. Jahre zurück. Manche sind auch brandaktuell und wurden noch am gleichen Tag geschossen. Dennoch würde ich nie täglich Alkohol trinken, allein schon deshalb, weil ich meine Gesundheit nicht aufs Spiel setzen möchte. Das ist mitunter aber auch einmal ein Grund dafür, dass in diesem Blog nicht täglich Artikel erscheinen. Andererseits möchte ich natürlich auch keinesfalls Alkohol verharmlosen: Wer in Sachen Alkohol übertreibt, riskiert nicht nur seine Gesundheit, sondern kann mitunter auch soziale Probleme bekommen, mit denen man ebenfalls nicht spaßen sollte. Die deutsche Gesellschaft zählt zu den Gesellschaften, deren Alkoholkonsum im Durchschnitt gefährlich hoch ist und daher sollte ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol für jeden unumgänglich sein. Trotzdem befürworte ich einen freien und reflektierten Umgang (sowie Handel) mit alkoholischen Getränken und halte restriktive politische Forderungen an dieser Stelle für das falsche Signal. Nicht zuletzt die Prohibition hat gezeigt, wohin so etwas führen kann.

Zum Thema „Alkohol und Gesundheit“ will ich an dieser Stelle nun nicht noch weiter ausholen und natürlich würde ich lügen, würde ich sagen, dass ich noch nie übertrieben habe oder nicht wüsste, was alle immer meinen, wenn sie von einem „Kater“ sprechen: Ich würde grundsätzlich niemandem abnehmen, der ab und an alkoholische Getränke zu sich nimmt, wenn sie oder er behaupten würde, im ganzen Leben noch nie zu viel getrunken zu haben, aber letztlich ist es ja auch völlige Verschwendung, wenn man edle Spirituosen oder gemixte Drinks im Übermaß verzehrt. Zum einen führt dies zu eben jenem „Kater“ (von langfristigen Gesundheitsgefahren ganz zu schweigen), vor allem aber betrügt man sich selbst um das Genusserlebnis. Denn mal ehrlich: Wieviel Geschmacksfeinheiten kriegt man nach dem dritten hochprozentigen Drink denn noch so mit? Ich kann mich daher zu diesem Thema nur dem allseits beliebten Sinnspruch anschließen: Drink responsibly!

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